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Projektbiographien – Affective Archive

Das Teilprojekt Öffentlichkeit: Projektbiographien – Affective Archive (TP Ö) baut auf den Ergebnissen der ersten beiden Laufzeiten zur fundamentalen Bedeutung von Affekten und Emotionen für das gesellschaftliche Zusammenleben auf und nutzt die gewonnenen Erkenntnisse zur Entwicklung und Etablierung innovativer Formate der Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere der Wissenschaftskommunikation. Die im SFB entwickelten Verständnisse von affektiver Relationalität, affektiven Arrangements, affektiver Resonanz oder auch Dissonanz, aber auch von affective publics erfordern – so der Ausgangspunkt und die Motivation des TP Ö – auch daran angepasste Formen von Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation.

https://www.sfb-affective-societies.de/teilprojekte/TPOe/index.html

Beteiligte Institutionen

Sonderforschungsbereich SFB 1171 „Affective Societies“

Der von der DFG geförderte Sonderforschungsbereich 1171 „Affective Societies – Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ setzt sich seit 2015 mit der fundamentalen Bedeutung von Affekten und Emotionen in den Gesellschaften des 21. Jahrhunderts auseinander. Wissenschaftler*innen aus zehn Disziplinen der Sozial-, Geistes-, Kultur- und Naturwissenschaften arbeiten zusammen, um die mobilen, vernetzten und mediatisierten Welten der globalen Gegenwart sowie damit einhergehende Transformations- und Krisendynamiken zu erforschen.
Die Plattform „Affective Archive – Projektbiographien des SFB 1171 Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ wird in der dritten Förderphase des SFB von 2024 bis 2027 in dem Teilprojekt „Öffentlichkeit“ erarbeitet und erprobt.
Mehr über den SFB, die Teilprojekte und öffentliche Formate findet sich hier: https://www.sfb-affective-societies.de/

FUB-IT, Bereich Digitale Forschungsinfrastrukturen

Das Affective Archive wird mit der am FUB-IT im Bereich Digitale Forschungsinfrastrukturen (vormals CeDiS) der Freien Universität Berlin entwickelten Open Source Software Open Encyclopedia System (OES) realisiert. OES ist eine standardisierte Plattform für insbesondere die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften zur Erstellung, Publikation und Pflege von wissenschaftlichen Online-Referenzwerken im Open Access. Seit 2018 werden Online-Enzyklopädien, -Compendien und -Lexika mit OES umgesetzt. OES basiert auf dem Open-Source Content-Management-System WordPress und erweitert dessen Systemarchitektur mit der Unterscheidung in Publikations- und Redaktionsumgebung um enzyklopädische Funktionalitäten. OES ist als WordPress-Plugin mit zugehörigen Themes realisiert; der Quellcode steht zur Nachnutzung durch Dritte unter einer GPLv2-Lizenz auf GitHub zur Verfügung.
Für Affective Archive wurden projektspezifische Erweiterungen an der Redaktions- und Publikationsumgebung von OES vorgenommen, unter anderem um die unterschiedlichen Formate und Repräsentationsformen der Projekte erstellen, verwalten und darstellen zu können.

Das Team

Meike Haken

Meike Haken hat in der ersten Laufzeit des Sonderforschungsbereichs „Affective Societies“ zum Thema Emotionen in christlichen Events promoviert und koordiniert das Teilprojekt Ö: Projektbiographien – Affective Archive seit Dezember 2023. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Religionssoziologie, Wissenschaftskommunikation und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung. Zum Profil

Catherine Seveke

Catherine Seveke hat einen Masterabschluss in Sprache und Kommunikation der TU Berlin und arbeitet als Schnittstelle zwischen dem SFB 1171 und der FUB-IT (vormals CeDiS) im Bereich „Digitale Forschungsinfrastrukturen“ der Abteilung Lehre, Studium und Forschung der Zentraleinrichtung der FU Berlin. Zum Profil

Brigitte Grote

Brigitte Grote ist promovierte Computerlinguistin. Sie ist Projektmanagerin für die Open Source Software Open Encyclopedia System (OES) und koordiniert den Bereich „Digitale Forschungsinfrastrukturen“ der Abteilung Lehre, Studium und Forschung der Zentraleinrichtung FUB-IT (vormals CeDiS) der FU Berlin. Zum Profil

Doris Kolesch

Doris Kolesch ist seit 2002 Professorin für Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Sie ist seit 2015 Projektleiterin des Teilprojektes D10 (vormals B03) und seit 2023 Projektleiterin des Teilprojektes Ö. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Kulturgeschichte der Emotionen, Theorie und Ästhetik von Theater, Literatur und anderen Künsten sowie Gender Studies. Zum Profil

Margreth Lünenborg

Margreth Lünenborg ist seit 2009 Professorin für Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Sie ist seit 2015 Projektleiterin des Teilprojektes D02 (vormals B02) und seit 2023 Projektleiterin des Teilprojektes Ö. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Journalismusforschung, kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung und hybride Medienangebote. Zum Profil

Anita von Poser

Anita von Poser ist seit 2022 Professorin für Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie ist seit 2015 Projektleiterin des Teilprojektes D03 (vormals A02) und seit 2023 Projektleiterin des Teilprojektes Ö. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Psychologische Anthropologie, soziale Beziehungen und Kulinarische Anthropologie mit dem Fokus auf Papua-Neuguinea, Vietnam und Deutschland. Zum Profil